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Lustige-Texte – Märchen

Aschenputtel in der Jugendsprache

Es war einmal so ein Mädel. Weil se keine Mudder mehr hadde, hat der Vadder son anderes, kratziges Weib zur Frau genommen. Da wurde der Vadder aber auch krank und is abgekratzt. Jezz waren nur noch die kratzige, olle Stiefmudder und ihre beiden Superegotöchter übrig.

Das Mädel musste für die Raffzähne das Haus clean halten, damit se nich ihre eigenen Ärsche ausm Sessel bewegen müssen. Die hatten auch noch so ne Edelfunkelkleider an und das Mädel solche total zerfetzten Lumpen.

Jedenfalls hat das Mädel nen Baum aufm Friedhof gepflanzt, mit dem se immer redet. Den nächsten Tag kamen so zwei labernde Vögel ins Fenster geflattert und wollten dem Mädel unter die Arme greifen. Das ging ein paar Tage dann auch so, bis die Stiefmudder das Happyfeeling zerstörte. Dann hadde das Mädel aber Glück und so ne Hokus-Pokus-Tussi sagte, dass se drei Wünsche frei hat:

1. so n Superglitzerkleid
2. ne Kutsche ausm kompostreifen Kürbis
3. und gläserne Treter mit nem mords Absatz.

Dann gings los! Die Stiefmudder is ja schon mit ihren Raffzähnen zum Discoabend vom Prinzen. Jezz wollte das Mädel auch selber hin. Im Schloss angekommen, glotzten sie erst mal alle bescheuert an. Dann kam dieser Edelmacker von Prinz auf das Mädel zu und wollte mit ihr zu nem Seniorenwalzer rumschunkeln. Dann wars plötzlich zwölf und das Mädel machte sich, ohne etwas zu sagen, vom Acker. Aufer Treppe isse fast aufe Schnauze geflogen und hat dabei einen ihrer Treter verloren. Der Edelmackerprinz konnte das Mädel nich mehr erreichen und hat ihren Treter mit ins Schloss genommen.

Den nächsten Tag ackerte er alle Mädels im Dorf ab, denen der Schuh passen könnte. Dann kamer auch zur Hütte von der Stiefmudder. Die rief ihre Superegotöchter zu sich und die erste säbelte sich einen Zeh ab, um in den Treter reinzupassen. Er stiefelte mit ihr in Richtung Schloss. Da war dann aber auch schon wieder son Taubenviech und sabbelte irgendwas von Blut und so. Wieder zurück zu Stiefmudders Hütte. Die zweite Tochter säbelte sich auch einen Zeh ab. Der Edelmacker stiefelte mit ihr in Richtung Schloss und wieder diese nervige Taube. OK! Wieder zurück. Als se wieder an der Hütte angekommen sind, stand das Putzmädel inner Tür. Ihr passte der Glastreter. Endlich hadder sein Traummädel gefunden und dann schleppt er se mit ins Schloss.

Ihre Ehe hielt gut, bis der Edelmacker ne andere mit nach Hause schleppte. Dann gabs Zoff von der Frau und nen Arschtritt dazu. Zu ihrem Glück war sie versichert und so hat se den ganzen Kram von dem Edelmacker bei der Scheidung

 
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